Schwitzhütte

 

~ Schamanische Schwitzhütte auf unserem privaten Inselidyll ~

Dein archaisches, spirituelles Erlebnis, was dich tief in deiner Seele berührt und an uralte Zeiten in einer natürlichen Gemeinschaft erinnert, wird dir unvergesslich bleiben.

Denn die Schwitzhütte ist eine intensive Erfahrung wie bei deiner eigenen Geburt. Du kannst dich in der Schwitzhütte geborgen fühlen wie im Mutterleib oder im Schoß unserer Mutter Erde. Der männliche Gegenpol bei der Schwitzhüttenzeremonie ist das Ritualfeuer. Durch die Vereinigung der weiblichen und männlichen Kräfte in der Zeremonie entsteht Neues.

In Erinnerung an unseren Ursprung, an die eigenen Wurzeln und an unsere persönliche Geschichte, erhalten wir Antworten auf unsere Fragen und finden eigene Visionen für die Zukunft.

So ist die Schwitzhüttenzeremonie eine Rückverbindung mit der Natur in all ihren Ausdrucks-und Erscheinungsformen und dient als geeignetes Werkzeug der Reinigung, der Selbst-Heilung, der Freude, der Visionssuche und der Findung eigener Visionen.

Wir sind alle Kinder der großen Mutter Erde und miteinander verbunden im Netz des Lebens.

Wir danken, singen und beten dafür.


Inhalt der Veranstaltung: Redestabrunde, Feuer aufschichten, abdecken der Schwitzhütte, Im heiligen Raum Steine mit Wünschen segnen, 4 Runden in der Schwitzhütte, erfrischendes Bad im See und köstliche, biologische, vegetarische Suppe am Feuer runden den schönen Tag ab.

Dauer: 11 Uhr bis ca. 19 Uhr.

Anmeldung per E-Mail / Überweisungseingang (spätestens 4 Wochen vorher):

130 € (Du sparst 10 €)

Spätere Anmeldung/Überweisung nach Absprache möglich oder Barzahlung bei Beginn ohne Platzgarantie:

140 € (Falls noch ein Platz frei ist, da Teilnehmerzahl begrenzt.)

Inkl. biologisches Essen, Tee, Decken, Steine und Feuerholz.

Nächste Schwitzhüttenzeremonie/Termine 2017:

Sa. 21. Oktober

Aktuelle Termine und Infos zur Schwitzhütte.

Schwitzhütte auf Wunsch: Ab zehn Personen.

Auch im kleineren Kreis möglich, mit Kostenausgleich in ähnlicher Höhe, da der gleiche Aufwand.

Im Bauch von Mutter Erde

~ Schwitzhüttenlied von Alveda ~

Sei willkommen im Bauch der Welt,

dort wo die Seele ihr Feuer erhellt.

Dort wirst Du wieder neugeboren,

mit Allem vereint und niemals verloren.

Sei erinnert an uralte Zeit,

für Visionen und Heilung bereit.

Alveda

Feuer und Medizinrad

Unser zeremonielles Feuer entzünden wir in mitten eines heilsamen Medizinrades, welches die Verbundenheit, Vollkommenheit und das Gleichgewicht allen Lebens symbolisiert. Es spiegelt den Kosmos wieder und ist somit auch ein Spiegel für unsere Seele. Medizinräder sind überall in der Welt zu findende heilige Steinkreise.

Nach der Schwitzhütte ein erfrischendes Bad im See.

Eins, zwei, drei und hopp...

Die Schwitzhüttenzeremonie, ein Segen und ein Geschenk unerschöpflicher Liebe und Heilkraft unserer Mutter Erde, die uns tief in unserem Herzen berührt. Alles was in ihr geschieht ist gut, es wird nicht bewertet, es kann einfach losgelassen, gereinigt und neu geschöpft werden aus der unendlichen Quelle.

Die Schwitzhüttenzeremonie ist ein uraltes archaisches Heil- und Reinigungsritual was rund um den Globus praktiziert wurde, sicherlich so alt ist wie die Entdeckung des Feuers selbst. Ihre Nutzung wird heute immer populärer und beliebter. Für uns ist es wichtig nicht indianische Zeremonien zu kopieren, sondern sie mit unseren hiesigen Naturgegebenheiten, Traditionen und eigenen Visionen neu zu beleben.

Die Schwitzhütte symbolisiert den Schoß der Mutter Erde, mit ihrer Dunkelheit und Feuchtigkeit, aus dem wir wieder wie neugeboren hervorgehen und wodurch wir Heilung erfahren können.

Sie macht keinen Unterschied zwischen Mann und Frau, zwischen Nationen, Völkern und Religionen. Sie trägt uns in Ihrem Leib, wie uns einst unsere Mutter getragen hat. Wir erleben die Gemeinschaft, die Verbundenheit mit ihr und allen Wesen und fühlen uns nicht mehr getrennt und verloren. Sie nimmt alles von uns was uns verletzt, gekränkt oder belastet hat. So entsteht Frei-Raum für Neues in uns, was eine unabdingbare Voraussetzung ist um bereit zu sein, Visionen und Heilung zu empfangen.

  Der männliche Gegenpol bei der Schwitzhüttenzeremonie ist das Ritualfeuer, welches die Steine zum Glühen bringt, die die Samen der Sonne symbolisieren und den Schoß der Erde befruchten, beim Einbringen in das Erdloch der Schwitzhütte. Der beim Aufgießen des Wassers auf die glühenden Steine entstandene Wasserdampf trägt unsere Lieder und Gebete zum großen Geist. So sind bei der Schwitzhüttenzeremonie die weiblichen, empfangenden und die männlichen, aktiven Kräfte vereint, sowie alle Elemente, Feuer, Wasser, Erde und Luft. Durch ihre Vereinigung, Ganzheit und den rituellen Kontext in der Zeremonie, entsteht Neues. Hiros Gamos, die "Heilige Hochzeit" durch Hingabe und Liebe.

Schwitzhüttenzeremonie

Nach diesem entspannenden Erlebnis, lassen wir uns gemeinsam, die von uns, Ava und Alveda vorher liebevoll zubereitete Suppe schmecken.

Wir verwenden biologische Zutaten und Köstlichkeiten der Saison und leckeres Bio-Brot von „Märkisches Landbrot“. Eine besondere Geschmacksnote erhalten unsere Speisen durch

Wildkräuter und Blüten.

Wir verwenden regionale Münchehofer Biomolkerei-Spezialitäten.

Eine weitere Besonderheit sind wertvolle Ölmischungen in unserem Rezept.

Noch gemütlich ums romantische Lagerfeuer sitzend, bei einem herrlich schmeckenden Tee aus frischen Kräutern, lassen wir die Erlebnisse der vergangenen Stunden langsam ausklingen.

©Jan Rickers/HAPPINEZ

Feuerhüter am Schwitzhüttenfeuer

©Jan Rickers/HAPPINEZ

©Jan Rickers/HAPPINEZ

©Jan Rickers/HAPPINEZ

Blick vom Badesteg

©Jan Rickers/HAPPINEZ

©Jan Rickers/HAPPINEZ

©Jan Rickers/HAPPINEZ

„Du Dunkelheit, aus der ich stamme,

ich liebe Dich mehr als die Flamme,

welche die Welt begrenzt.“

Der Schriftsteller Joseph Bruchac ist Angehöriger des nordamerikanischen Stammes der Abenaki. Über deren Verhältnis zur Dunkelheit sagt er: „Wenn wir zum Beispiel in die Schwitzhütte gehen, dann gehen wir ins Dunkel. Wir kehren in den Mutterleib zurück, zurück in eine Dunkelheit, die uns umfängt und schützt“.